Berühmte Alzheimer- und Demenzpatienten – Teil 22

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James Bond-Darsteller und Hollywood-Legende Sean Connery

Thomas Sean Connery erblickte am 25. August 1930 in Edinburgh, Schottland das Licht der Welt. Da seine Familie in ärmlichen Verhältnissen lebte, musste er frühzeitig die Schule verlassen und Geld verdienen. So hat Sean unterschiedlichsten Jobs gehabt und jede Menge Berufe ausprobiert, unter anderem als Milchmann, Bademeister, Baggerfahrer, Pferdekutscher, Drucker usw. Nach dem Abschluss einer Berufsschule in Glasgow arbeitete er bei einem Beerdigungsinstitut als Polierer von Särgen, worüber er später voller Stolz erzählte.

Liebe zum Bodybuilding

Indessen entdeckte Connery seine Leidenschaft für den Kraftsport und entschloss sich, Bodybuilding zu betreiben. Nachdem er an dem Mr. Universe-Wettbewerb 1953 teilgenommen hat, entschied sich Connery, noch professioneller zu trainieren. 1950 wurde er schottischer Bodybuilding-Meister und belegte den dritten Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld beim renommierten Mister-Universum-Wettbewerb. In dieser Zeit wurde er schnell zu einem gefragten Modell im Edinburgh College of Art, meistens als griechischer Athlet oder römischer Krieger, und machte auch einige Werbeaufnahmen.

Erste Engagements

Connerys Bodybuilding Erfolge dienten als Sprungbrett für seine Schauspielerkarriere. Sein erstes Engagement erhielt er im Chor einer Inszenierung des Musicals South Pacific. Ab 1954 wirkte er in verschiedenen kleineren Rollen in Film-, Theater- und TV-Produktionen mit und spielte 1957 unter anderem in den Filmen „Die blinde Spinne“ und „Duell am Steuer“.

Erst im Jahr 1958 erhielt Connery seine erste profiliertere Rolle in dem Melodram „Another Time, Another Place“ als Liebhaber von Lana Turner. Dennoch konnte er sich damit noch nicht als Star durchsetzen und war weiterhin in diversen TV- und Kino-Produktionen zu sehen, z.B. als Soldat in dem Kriegsfilm „Der längste Tag“.

Agent 007

Nach fast zehn Jahren seiner Schauspielkarriere schaffte 1962 Connery den großen Durchbruch als Geheimagent James Bond in „Dr. No“. Ursprünglich wollte er keine Hauptrolle in einer Filmserie verkörpern, dennoch wusste Connery, dass dieser Weg in einer Schauspielkarriere unentbehrlich ist. Nachdem George Lazenby nach fünf Filmen sein Part in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ übernommen hat, kehrte Connery jedoch schnell in „Diamantenfieber“ zurück. Aber danach entscheidet sich Connery wieder für einen endgültigen Ausstieg aus dem Agentenleben auf der Leinwand, aber 1983 erlebten seine Fans seinen zweiten Neustart in „Sag niemals nie“.

Bester Nebendarsteller und Sixiest Man Alive

Connerys Leinwandpräsenz war unbestritten anziehend und begünstigte jenseits von Bond weitere anspruchsvolle Rollen. Dazu zählten unter anderem „Der Name der Rose“ (1986), „Die Unbestechlichen“ (1987), der Connery eine Oskar-Nominierung und den Filmpreis als bester Nebendarsteller einbrachte. Eine der größten Kassenerfolge Connerys Karriere war der Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ im Jahr 1989, der mit einem Einspielergebnis von fast 20 Millionen US-Dollar zu einem der großen Kinoschlager des Jahres wurde.

Connery zählte zu einem der führenden Hollywood-Stars und wurde im Alter von 59 Jahren vom People Magazine zum Sixiest Man Alive genannt. 2003 spielte ist er seine letzte Rolle Abenteurers Allan Quatermain in „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“.

Connery litt an Demenz-Erkrankung

Die Hollywood-Legende ist am 31. Oktober 2020 im Alter von 90 Jahren in seinem Domizil auf den Bahamas gestorben. Dieser soll durch eine Lungenentzündung hervorgerufen sein, der in Kombination mit einer altersbedingten Herzinsuffizienz zum Tod führte. Seine Ehefrau enthüllte außerdem ein großes Geheimnis, worüber in der Öffentlichkeit schon mehrmals spekuliert wurde, dass Connery jahrelang an Demenz litt.

„Manche Leute altern, andere reifen.“ Sean Connery

„Nichts ist hilfreicher als eine Herausforderung, um das Beste in einem Menschen hervorzubringen.“ Sean Connery

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