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Umfrage betont Wunsch nach Digitalisierung in Kliniken

Oberkörper eine Menschen in Verbindung mit einem DNA Strang
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Eine Umfrage unter 500 Medizinern zeigt, dass es keinen einheitlichen Standard für die Digitalisierung in Kliniken und Praxen gibt. Darüber hinaus beklagten die Befragten einen Mangel an Informationen zu IT-Sicherheitsthemen.

Der Digitalverband Bitkom hat zusammen mit der Ärztekammer Hartmannbund eine Umfrage unter mehr als 500 Ärzten in Deutschland zum Thema „Digitalisierung von Krankenhäusern“ durchgeführt. Demnach gaben etwa zwei Drittel der Befragten an, dass digitale Technologien die Gesundheitsversorgung der Menschen grundlegend verbessern werden. Die Hälfte verband dies auch mit niedrigeren Kosten für das Gesundheitssystem.

Ärzte achten immer mehr auf die Digitalisierung des Medizinsystems und fordern eine beschleunigte Entwicklung der digitalen Gesundheitsversorgung. 78 % der Ärzte geben an, dass Deutschland im internationalen Vergleich hinterherhinkt bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens, rund zwei Drittel der Ärzte wollen die Digitalisierung des Gesundheitswesens beschleunigen und mehr als drei Viertel der deutschen Ärzte sehen die Digitalisierung als grundlegende Chance in der Medizin.

Zwei Drittel wollen Virtual Reality

Auch in Kliniken wünschen sich viele Befragte Hightech-Diagnostik und -Behandlung. Etwa ein Fünftel der Krankenhausärzte verwenden Roboter zur Unterstützung von Operationen und Eingriffen, aber 25 % halten Roboter im Operationssaal nicht für sinnvoll. Neun Prozent der Kliniken nutzen KI, etwa zur Auswertung von Röntgen- oder MRT-Bildern, und etwa die Hälfte nutzt KI nicht zu Hause, würde sie aber unterstützen.

Elektronische Patientenakten (ePAs) werden nur von 6 % der Ärzte verwendet, und nur 14 % der Ärzte überweisen Patienten aktiv an ePAs. Etwa ein Drittel der Ärzte nutzt ePA nicht, weil sie nicht über die notwendige technische Ausstattung verfügen, während weitere 13 Prozent sie nutzen möchten, aber feststellen, dass die Patienten dies nicht wünschen.

Hoher Fokus auf Cyber-Security

Das Thema IT-Sicherheit beschäftigt die Gesundheitsbranche sowohl in der Klinik als auch in der Praxis. Drei Viertel der in Krankenhäusern Befragten sind oft der Meinung, dass deutsche Kliniken sie nicht ausreichend vor Cyberangriffen schützen. 69 % sind der Meinung, dass sich Ärzte mehr Gedanken über die IT-Sicherheit machen sollten – zwei Drittel sind besonders besorgt über einen Cyberangriff auf ein Krankenhaus. Dabei geht es nicht nur um die Vermeidung von Geräte- und Betriebsausfällen, sondern auch um den Schutz sensibler Patientendaten.

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