Ortungstechniken im Überblick

WLAN ist die bekannteste Grundlage für eine Ortung, wenngleich ein typisches WLAN-Netzwerk nicht ortungsfähig ist. Doch selbst mit einem ortungsfähigen WLAN allein ist die raumgenaue Ortung nicht möglich. Um dies zu erreichen, setzen wir in den Räumen zusätzlich drahtlose Infrarotsender ein.

Die Patientenarmbänder oder -umhänger übertragen Ihre so ermittelte Position über das WLAN-Netzwerk. Wir ermitteln daraus präzise und in Echtzeit den Patientenstandort - wenn gewünscht bettengenau.

Bei einer Ortung mit WLAN-Unterstützung ist auch die Übertragung von Alarmen von und zu Patientenarmbändern möglich.

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Mit ZigBee/Bluetooth verfügen wir über eine Ortungstechnik, die sich vor allen Dingen durch den niedrigen Energieverbauch und die einfache Installation auszeichnet.

Der Aufbau des Ortungsnetzes erfolgt in den Behandlungsräumen mittels eines USB-Antennensticks, der über den vorhandenen PC betrieben wird; nur in größeren Räumlichkeiten (Aufnahme, Flure) kommen wenige montierte Zugangspunkte zum Einsatz.

Die Ortungsarmbänder sind aufladefrei und werden im Rahmen des Wartungsvertrages gegen Ende der Batterielaufzeit (ca. 2 Jahre) ausgetauscht.

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Als weitere Ortungstechnik unterstützen wir RFID, mit dem eine quasi-Ortung über eine Zugangsregistrierung erfolgt. Bereiche oder Räume erhalten hier eine virtuelle Schranke, der Patient oder das Gerät wird beim passieren registriert. Schranken sind recht kostenintensiv, Transponder extrem klein und sehr preiswert. Der Einsatz von RFID bietet sich daher z.B. bei der Ortung von größeren Asset-Mengen auf Stationsebene an.

Die GPS/GPRS-Ortung eignet sich für den Einsatz im Außenbereich (zum Beispiel demente Patienten).

Die DECT-Ortung benötigt derzeit noch recht große Ortungsgeräte bei einer geringen Genauigkeit und wird daher im Moment von uns noch nicht unterstützt.